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Nationalpark-Traumschleife Börfinker Ochsentour

Start: Abentheuer

Foto: Gerhard Hänsel
Tourbeschreibung

Erleben Sie weite Arnikawiesen und Wollgras im "Ochsenbruch", dem Moorgebiet am Ortsrand der Nationalparkgemeinde Börfink. Natur pur, klare Wildbäche und eine herrliche Ruhe - das ist die Börfinker Ochsentour mitten im Nationalpark Hunsrück-Hochwald.
Wer die einzigartige Flora des Nationalparks Hunsrück-Hochwald aus nächster Nähe erleben möchte, der ist auf dieser Tour genau richtig. Die Tour liegt im Herzen des Nationalpark Hunsrück-Hochwald und sie lässt ganz deutlich erkennen, was den jungen Nationalpark ausmacht. Uralte Buchen säumen den Wegesrand, im Ochsenbruch lässt sich erkunden, wie ein Hangmoor beschaffen ist und beim Spaziergang auf der Wiesenpassage oberhalb des Forellenhofes lassen sich wunderbar Fischadler und Schwarzstorch beobachten, die hier ihr Zuhause haben.
Zu jeder Jahreszeit lockt der Weg mit anderen natürlichen Highlights. Im Winter ist es der Blick ins Moor, das sich in dieser Jahreszeit am schönsten präsentiert. Im Frühling blühen im Trauntal wilde Narzissen und Seidelbast, sie verwandeln die Natur schon früh im Jahr in ein Farbenmeer. Sommerzeit ist Schmetterlingszeit auf den Wiesen oberhalb des Forellenhofes und im Herbst gibt es kaum einen besseren Ort, um während der Brunftzeit dem Röhren der Hirsche zu "laustern" (so sagt man hier, gemeint ist "lauschen").

Wegbeschreibung:
Beim Start am Wanderparkplatz an der K 49 lassen Sie sich zunächst ein klein wenig zurück in die Vergangenheit - und zu einem Stück Weltgeschichte im Hunsrück führen. Der Parkplatz befindet sich direkt am Rande des ehemaligen Nato-Bunkers Erwin. Kaum auszudenken, welche Rolle dieser im Kalten Krieg im Fall der Fälle gespielt hätte...
Doch nun kann die Tour richtig losgehen - durch den Wald und ein kleines Stück am Traunbach entlang. Hinauf geht es durch einen schönen Mischwald bis zum "Gure Bure". Die Sage dieser romantisch im Wald gelegenen Heilquelle wird hier erzählt, außerdem ein schöner Standort für eine erste Rast. Bergab entlang einer hübschen Wiese, auf der jedes Jahr im Herbst ein besonderes Schauspiel gegeben wird: zur Hirschbrunft gehen Einheimische hier traditionell zum "Hirsche lauschtern" - tun Sie es ihnen gleich, wenn Sie am Abend hier entlang kommen und freuen Sie sich auf ein wahres Konzert der Brunftschreie unserer größten Waldbewohner. An der Kreuzung angekommen empfiehlt sich ein Abstecher nach Börfink: nach knapp 200 Metern erreichen Sie den Landgasthof Alte Mühle, die sich auf den kleinen und großen Wandererhunger eingestellt hat. Weiter führt der Weg entlang der Traun und schließlich trifft er auf die zweite Traumschleife in dieser Gegend, den Trauntal-Höhenweg. Von hier aus sind es nur noch wenige Meter zum Forellenhof, dem zweiten Gastronomiebetrieb an der Strecke. Interessant ist hier ein Besuch auch wegen der großen Fischzucht, den vielen weiteren Tieren auf dem Gelände und - jedes Jahr im Frühjahr - dem Besuch der Fischadler, die sich hier satt fressen. Die Vögel lassen sich vom Forellenhof aus ideal beobachten, es werden spezielle Führungen angeboten.
Die Börfinker Ochsentour verläuft nun weiter einige Meter auf dem Trauntal-Höhenweg, durch das gemeinsame Portal führt der Weg bergan.
Es geht rund 300m bergauf durch einen Fichtenwald. Danach trennt sich die Börfinker Ochsentour nach rechts ab und folgt nun einem Teil des Fernwanderweges "Saar-Hunsrück-Steig".  Weiter geht die Wanderung über große Trittsteine über den Hengstbach und weiter entlang am Waldrand geht es weiter bis zur Höhe.  Über eine offene Wiese mit Blick auf die Fischzuchtteiche des Forellenhofes führt uns der Weg weiter. Hier besteht die Möglichkeit zur einer Rast mit Blick auf das Hengstbachtal. Nach der Querung der Straße geht es weiter über einen Wiesenabschnitt zum Waldrand. (Hier besteht erneut die Möglichkeit,  eine Zuwegung zum Gasthaus "Zur Alten Mühle" zu nutzen.)  Es geht mit leichtem Anstieg den Buchenwald hinauf. Angekommen am Ochsenbruch, einem ausgedehnten Hangmoor, bietet sich wieder die Möglichkeit zu einer ausgedehnten Rast - einfach die Natur wirken lassen und entschleunigen. Das Ochsenbruch ist eines der typischen Hunsrückbrücher. Es darf nicht betreten werden, da hier zahlreiche streng geschützte Pflanzen und seltene Tiere einen ihrer letzten Rückzugsorte haben. Das Moor und seine Bedeutung für die Menschen werden am Rastplatz erklärt.
Nun sind es noch knapp zwei Kilometer zurück zum Parkplatz. Der Weg verläuft durch einen wunderschönen Buchenbestand, es folgen große, alte Fichten, ein Wildbach plätschert ins Tal... 
Genießen Sie Ruhe und ganz viel Natur auf dieser Wanderung, die übrigens zu großen Teilen im Nationalpark Hunsrück-Hochwald verläuft.

Foto: Gerhard Hänsel
Tourdaten
Länge

9,1 km

Aufstieg

314 m

Abstieg

314 m

Höchster Punkt

687 m

Tiefster Punkt

497 m

Zeit

3 h

Schwierigkeit

leicht

Start und Ziel
Abentheuer
L 165 Wanderparkplatz
(N 49° 40' 43.9" | O 7° 4' 54.9" )

Abentheuer
L 165 Wanderparkplatz
(N 49° 40' 43.9" | O 7° 4' 54.9" )
Kartografie
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