Heimat

Schwäbischer Zwiebelrostbraten

Die kulinarische Köstlichkeit aus dem Schwabenland

Foto: stock.adobe.com / Bernd Jürgens

Wer in Baden-Württemberg unterwegs ist, befindet sich in einer der kulinarischen Hochburgen Deutschlands. In Gasthäusern und Restaurants schwelgt man geradezu in deftig-feinem Essen, das mit seinen Texturen und Aromen für Gaumenschmeicheleien sorgt. Unbedingt kosten sollte man den traditionellen schwäbischen Zwiebelrostbraten. So deftig er klingt, so zahlreich sind die Geschmacksnuancen. Bestes Roastbeef, das als Zwischenrippenstück regional meist aus der Lende stammt, wird dazu verwendet und bildet die Basis für eines der beliebtesten schwäbischen Nationalgerichte, das meist heute noch als „Sonntagsgericht“ bekannt ist. Der Gedanke geht auf das 19. Jahrhundert zurück, da in dieser besonders entbehrungsreichen Zeit ein solches Fleischgericht etwas ganz Außergewöhnliches war.

Der schwäbische Zwiebelrostbraten im Fokus

Der schwäbische Zwiebelrostbraten gilt als Klassiker in jedem schwäbischen Restaurant. Dort kann man sicherlich aus diversen Beilagen wählen. Wer die Spezialität aber ganz traditionell kosten möchte, kommt an Spätzle nicht vorbei. Denn wie könnte man besser die aromatische und kunstvoll würzig abgeschmeckte Sauce genießen, als mit den frisch am „Spätzlesbrett“ oder mit dem „Spätzlehobel“ zubereiteten, kleinen Genusswundern? Die klassisch in Schmalz gerösteten Zwiebel verleihen dem würzigen Fleisch die besondere Note, während die Spätzle den feinen Gegenpart übernehmen, um die urschwäbische Komposition in ein festliches Mahl zu verwandeln.


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