Die Original-Runde des Internationalen Allgäu- Triathlons, der größten Sommersportveranstaltung im Oberallgäu.
Nach dem Schwimmen am Großen Alpsee verlassen die Triathleten das Wasser und gehen auf die anspruchsvolle Radstrecke um den Hauchenberg. Vom Strandbad Hauser führt der Weg in Richtung Innenstadt. Bei der Hofgarten-Stadthalle geht es links zum Kalvarienberg, der mit 16 % Steigung schon die erste schwere Hürde bietet. Über Untereinharz-Bräunlings-Gnadenberg führt die Strecke dann nach Eckarts und von dort nach Niedersonthofen. Von dort biegt dann ein steiler Anstieg links ab in Richtung Ettensberg, bei dem auf ca. 4 km 300 Höhenmeter zu überwinden sind.
Dann geht es steil bergab Richtung Weitnau. über Seltmanns und Sibratshofen führt die Strecke dann nach Missen. Nach dem Anstieg zum Stixner geht es wieder abwärts und über Zaumberg mit Blick auf den Alpsee zurück nach Immenstadt. Die Triathleten haben diese Strecke zwei mal zu durchfahren, bevor sie dann ab dem Auwaldstadion auf die Laufstrecke gehen.
Länge: 46,1
Abstieg: 918
971
709
Schwierigkeit: mittel
Immenstadt im Allgäu
Seestraße
47° 34' 22.8"
10° 11' 39.4"
Immenstadt im Allgäu
Seestraße
47° 34' 22.8"
10° 11' 39.4"
Kontaktadresse:
Alpsee-Grünten Tourismus GmbH Hindelanger Straße 35 87527 Sonthofen
Ein schöner landschaftlicher Querschnitt durch's Allgäu und benachbarte Außerfern/Tirol. Die Bergetappe mit "Bergwertung" auf dem Oberjoch führt ins Tannheimer Tal und hinaus über Pfronten ins Ost- und Oberallgäuer Voralpenland.
Länge: 119,6
Abstieg: 1.901
1.181
710
Schwierigkeit: schwer
Sonthofen
Hirnbeinstraße 8
47° 30' 46.7"
10° 16' 56.7"
Sonthofen
Hirnbeinstraße 8
47° 30' 46.7"
10° 16' 56.7"
Kontaktadresse:
Alpsee-Grünten Tourismus GmbH Hindelanger Straße 35 87527 Sonthofen
Die abwechslungsreiche Rundtour verbindet die drei größten Seen des südlichen Oberallgäus. Ab Immenstadt verläuft die Route bis zum Niedersonthofer See auf der Originalstrecke des bekannten "Allgäu-Triathlons". Die Seen laden immer wieder zum Baden und Verweilen ein.
Länge: 99,4
Abstieg: 1.669
971
697
Schwierigkeit: schwer
Sonthofen
Stadionweg 5
47° 30' 12.4"
10° 16' 44.7"
Sonthofen
Stadionweg 5
47° 30' 12.4"
10° 16' 44.7"
Kontaktadresse:
Alpsee-Grünten Tourismus GmbH Hindelanger Straße 35 87527 Sonthofen
Von der Unstrut zur Werra: Der Unstrut-Werra-Radweg
Eine Radstrecke, die den Werra-Radweg mit dem Unstrut-Radweg verbindet, ist der Unstrut-Werra-Radweg. Er verbindet nicht nur die beiden Radwege, sondern auch die Fachwerkstädte Mühlhausen und Treffurt, die beide der Regionalstrecke der Deutschen Fachwerkstraße vom Harz zum Thüringer Wald angehören. Der Wegverlauf in Mühlhausen führt über den Schwanenteich , Gut Weidensee weiter durch die Orte Oberdorla und Langula, streift den Nationalpark Hainich, der seit 2011 zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört und endet in Treffurt an der Werra. Die Strecke umfasst ca. 32 km und wird als mittelschwer eingestuft. Der höchste Punkt der Route ist in Heyerode mit 427 m.ü.NN. Den besten Einstieg in Mühlhausen findet man am Lindenbühl (nahe beim Museum am Lindenbühl). Kartenmaterial und Auskünfte zum Radweg sind bei der Tourist Information Mühlhausen, Tel. 03601 40 47 70 erhältlich.
...durch die rheinische Burgenlandschaft (ca. 64 km)
Die Wasserburgen-Route verläuft meist auf autoarmen Wegen und führt zürst durch die landwirtschaftlich geprägte Bördelandschaft entlang des Rotbachs, später am Eifelrand entlang und erreicht bei Vlatten mit 320 m den höchsten Punkt der Tour. Selten findet man eine solche Vielzahl an Burgen, Herrenhäusern und Schlössern auf so engem Raum. Die meisten dieser Anlagen werden heute privat genutzt. Neben den Burgen dokumentieren zahlreiche Mühlen, Eifelfachwerk, Dorfkirchen und Bildstöcke die regionale Historie der Nordeifel.
Auf dieser über größtenteils autofreien Wegen verlaufenden Rundtour lernen wir zahlreiche Wasserburgen und frühere Mühlen kennen. Zahlreiche dieser Burgen werden heute landwirtschaftlich oder als Privathäuser genutzt, die früheren Mühlen wurden allesamt aufgegeben. In wenigen Fällen lässt sich noch die Funktionsweise und Bedeutung der damals wichtigsten Energieerzeuger erkennen, z.B. im heutigen LVR-Industriemuseum Tuchfabrik Müller in Kuchenheim. Die pulstreibenden Abstecher zur Madbach- und zur Steinbachtalsperre dokumentieren den Wasserreichtum der hier beginnenden Eifellandschaft während der als natürliches Fließgewässer entstandene Erftmühlenbach damals wie heute für eine kontinuierliche Wasserregulierung der Erft sorgt.
Wie bei Tour 3 geht es durch den bislang einzigen Nationalpark im Westen Deutschland. Startpunkt ist das Nationalpark-Tor im Kneipp-Kurort Gemünd, ab dort auf dem Urftseerandweg und später entlang des Obersees nach Rurberg, von dort nach Einruhr. Auf dieser Tour begleitet Sie viel Natur, die sich vom Fahrrad aus besonders intensiv erleben laesst. Hintergrundinformationen zum Nationalpark Eifel erhält man in den Nationalpark- Toren in Gemünd sowie in Rurberg und im Besucherzentrum der ehemaligen NS- „Ordensburg“ Vogelsang. Neben dem einzigartigen Naturerlebnis entlang der gesamten Strecke bietet der weitläufige Komplex der ehemaligen NS-„Ordensburg“ Vogelsang einen Einblick in die Geschichte des Nationalsozialismus.
Wegen der vielen unbefestigten Waldwegabschnitte sowie der sehr pulstreibenden Auffahrten auf und an der Dreiborner Hochfläche ist diese Tour eher für sportlich Ambitionierte und Fahrradversierte gedacht. Hinweis: Bitte beachten Sie, dass Sie im Nationalpark Eifel die ausgewiesenen Radrouten nicht verlassen dürfen.
Anspruchsvolle Tour im Herzen des landesweit einzigen Nationalparks (ca. 38 km)
Diese Tour führt durch das Herzstück des 2004 gegruendeten Nationalpark Eifel. Startpunkt ist das Nationalpark-Tor im Kneipp-Kurort Gemuend. Ab hier fahren wir auf dem Urftseerandweg und gelangen zum Rur- und Obersee in Höhe von Rurberg. Hinter dem Paulushofdamm wird es recht hügelig bis Einruhr, ab dort geht es auf Waldwegen zuerst am Obersee entlang, bevor uns ein längerer, steiler Anstieg erwartet. Viel Natur begleitet uns auf dieser Tour; das Hintergrundwissen zum Nationalpark Eifel gibt es in den Nationalpark-Toren in Gemünd und Rurberg. Aufgrund der vielen unbefestigten Waldwegabschnitte sowie der sehr pulstreibenden Auffahrten, ist diese Tour für sportlich ambitionierte Radfahrer zu empfehlen. Hinweis: Bitte beachten Sie, dass Sie im Nationalpark Eifel die ausgewiesenen Radrouten nicht verlassen dürfen.
Diese Tour verläuft anfangs am Oberlauf der Urft flussaufwärts. Hier lassen sich sowohl Spuren der antiken Besiedlung als auch Reste der einst längsten römischen Wasserleitung Europas erkunden. Ab Nettersheim geht es über die Höhen der Nordeifel und später bergab ins Tal der Olef, einem gut 20 km langen Flüsschen, das in Gemünd in die Urft mündet. Seit dem Mittelalter zählte das Oleftal zu den bedeutendsten Standorten der deutschen Eisenindustrie; die lokalen Eisenerzvorkommen wurden in den Eifeltälern verarbeitet, während die Eisenhütten und Hammerwerke entlang der Olef die dafür nötige Energie lieferten. Östlich des Kneipp-Kurortes Gemünd öffnet sich die Talaü der Urft bis nach Kall.
Auf dieser recht anspruchsvollen Radtour geht es nach anfänglich sanftem Anstieg entlang des Prether Bachtals ab der Oberprether Muehle steil bergan nach Kamberg. Auf ueber 620 m Höhe genießt man tolle Ausblicke ueber die nördlichen Eifelhöhen inklusive der zahlreichen Windräder als optischem Blickfang. In Rescheid ist eine Besichtigung des Besucherbergwerks „Grube Wohlfahrt“ empfehlenswert. Hinter Rescheid bleiben wir auf der Höhe, bevor es ab Oberreifferscheid bergab nach Reifferscheid geht. Nach dem Besuch der dortigen Burg geht es entlang der Landstraße bachabwärts, später auf ruhigen Wegen in die Ortsmitte von Hellenthal.
Eine geschlossene Bauweise und einige Burganlagen prägen viele Eifelorte. Einige der markantesten Orte liegen entlang der Historischen Ortskernroute, die größtenteils auf dem landesweiten Radverkehrsnetz verläuft. Auf einem Teilstück starten wir in dem am Oberlauf der Ahr liegenden Blankenheim, unterwegs passieren wir mit der Wildenburg ein weiteres Kleinod der Region. Reifferscheid stellt mit seiner Burg einen Höhepunkt auf der Tour dar, bevor es entlang der Olef durch den gleichnamigen Fachwerkort und später durch die Ausläufer der Kalkeifel in den Mechernicher Ortsteil Hostel geht. Den Schlusspunkt dieser Tour bildet das weit über die Region hinaus bekannte Kommern, das das LVR-Freilichtmuseum am nördlichen Ortsrand beheimatet.
Die Tour verläuft teils auf ausgebauten Radwegen, teils auf wenig befahrenen Straßen, entlang der Eisenbahnstrecke und parallel zum Schwarzbach im Tal und wird erst von Erlbach bis zur Quelle, in der Landesgemeinde, anspruchsvoller. Zurück nach Adorf fährt es sich dann bis zum Anschluss an den Elsterradweg ganz gemütlich. Neben reizvollen natürlichen Gegebenheiten gibt es viele Attraktionen am Wegesrand. Hier nur einige: Erlbacher Brauhaus, Dorfmuseum Erlbach, Barfußpfad, Musikinstrumenten-Museum und Historisches Sägewerk in Markneukirchen, Damwildgehege in Siebenbrunn, Freiberger Tor und längster Marktplatz in Adorf. Flyer und Auskünfte erhalten Sie über die Fremdenverkehrsämter Erlbach, Markneukirchen und Adorf.
Von Hemfurth-Edersee – auf der Kreisstraße nach Hemfurth – Ederbrücke – Radweg neben der Eisenbahntrasse nach Affoldern – Ederbrücke – entlang der Eder an Bergheim und Anraff vorbei nach Wega – Entlang der Bahnstrecke nach Bad Wildungen – durch das Landesgartenschaugelände und den größten Kurpark Europas nach Reinhardshausen – Durch Kurviertel und über Feldwege nach Albertshausen – für Liebhaber skurriler Baumformen lohnt ein Abstecher in den ehemaligen Hutewald „Halloh“ – abwärts führt der Weg ins Wesetal zur Freizeitanlage „Spicke“.
Durch’s schöne Wesetal nach Gellershausen Hinter Gellershausen Anstieg zum Tannendriesch im Nationalpark (höchster Punkt der Tour) – dann lange Abfahrt nach Bringhausen (Einkehrmöglichkeiten: Segler-Gaststätte und CampingplatzGaststätte „Am Linge“ mit Hausschlachtung und schöner Sonnenterrasse mit herrlichem Seeblick) Radweg neben der Kreisstraße nach Rehbach (weitere empfehlenswerte Einkehrmöglichkeiten in der „Fischerhütte“ und der „Strandoase“).
Länge: 50,1
Abstieg: 986
465
183
Schwierigkeit: mittel
Edertal
Zur Sperrmauer
51° 10' 40.9"
9° 3' 23.7"
Edertal
Zur Sperrmauer
51° 10' 40.9"
9° 3' 23.7"
Kontaktadresse:
Edersee Touristic GmbH Hemfurther Straße 14 34549 Edertal-Affoldern
Gute Parkmöglichkeiten am Ortsrand von Hemfurth-Edersee
Auf der Kreistrasse K 36 nach Hemfurth, dort über die Ederbrücke auf dem Radweg R5/R6 neben der Eisenbahntrasse nach Affoldern und weiter über die dortige Ederbrücke nach Mehlen (Campingplatz). Von dort weiter entlang der Eder bis Bergheim. Dort halten wir uns rechts Richtung Gifflitz, wo es durch das Wesetal über Kleinern nach Gellershausen geht. Hinter Gellershausen erfolgt ein Anstieg bis zum Tannendriesch und der Einstieg in den Nationalpark. Ab Tannendriesch (ehemalige Hutefläche) lange Abfahrt nach Bringhausen (Einkehrmöglichkeiten: Segler-Gaststätte „Endstation“, Campingplatz-Gaststätte „Am Linge“ mit Hausschlachtung und schöner Sonnenterrasse mit herrlichem Seeblick).
Wir folgen dann dem Radweg entlang der Kreisstraße (Uferrandstraße) nach Rehbach (weitere empfehlenswerte Einkehrmöglichkeiten in der „Fischerhütte“ und „Strandoase“). Im Kletterpark am Eschelberg können Sie zwischen hohen Buchen den inneren Schweinehund bekämpfen. Am wunderschönen Ederseeufer entlang geht’s zurück zur Sperrmauer mit Aquapark und diversen Einkehrmöglichkeiten.
Länge: 37,5
Abstieg: 805
465
191
Schwierigkeit: mittel
Edertal
Zur Sperrmauer
51° 10' 40.7"
9° 3' 23.6"
Edertal
Zur Sperrmauer
51° 10' 40.7"
9° 3' 23.6"
Kontaktadresse:
Edersee Touristic GmbH Hemfurther Straße 14 34549 Edertal-Affoldern
Start am Parkplatz – entlang der Eder über Kirchlotheim nach Schmittlotheim – dort Überquerung der Eder – im Lorfebachtal mit moderatem Anstieg nach Altenlotheim und Frankenau – vor Erreichen der L 3085 wird der Anstieg dann bis zum Nationalparkeingang steiler. In Frankenau ist der Besuch der Kellerwalduhr für Naturfreunde empfehlenswert – die Strecke führt ab Frankenau durch den Nationalpark „Kellerwald-Edersee“ - an der Quernstkirche , wo heute eine kleine Kapelle steht ist der Scheitelpunkt der Strecke erreicht – während der schönen Waldstrecke geht’s dann überwiegend nur noch bergab.
Über den Fahrendriesch nach Herzhausen (die Driesche im Nationalpark sind alte Huteflächen, wo früher Vieh weidete). Diese Flächen werden auch heute noch freigehalten – ab Parkplatz Himmelsbreite (Nationalpark-Ausgang) kann alternativ auch über Harbshausen gefahren werden – empfehlenswerte Einkehrmöglichkeit: „Café Castaneda“.
Länge: 28,6
Abstieg: 536
533
247
Schwierigkeit: leicht
Vöhl
K 59
51° 10' 53.4"
8° 53' 19.1"
Vöhl
K 59
51° 10' 53.4"
8° 53' 19.1"
Kontaktadresse:
Edersee Touristic GmbH Hemfurther Straße 14 34549 Edertal-Affoldern
Start am Parkplatz in Nieder-Werbe in Richtung Sachsenhausen. Hinter dem Ortsausgang in der ersten Linkskurve verlassen Sie die Straße nach rechts in das Reiherbachtal, welches Sie bis zum Ende durchfahren. Sie überqueren die B485 und setzen auf der anderen Seite links neben dem Aussiedlerhof Wagner die Fahrt in Richtung Selbach fort. In Selbach folgen Sie ein Stück dem R6 den Sie aber vor dem Wäldchen nach links verlassen. Am Ende dieses Feldweges geht es ein kurzes Stück nach rechts auf der L3200 und nach der Überquerung der B251 zum Reitplatz kommen Sie zu Hof Heide, der zu einer Rast einlädt.
Der Weg führt Sie dann weiter nach Höringhausen, wo Sie auf den neuen Radweg auf der alten Bahntrasse kommen. Diesen folgen Sie in Richtung Korbach. In Meineringhausen verlassen Sie den Bahntrassenweg und fahren durch den Ort (Überquerung der B251) in Richtung Alraft, dann weiter nach Oberwerbe und von dort durch das Tal nach Nieder-Werbe zum Ausgangspunkt der Tour. Es ist, wie auch bei den anderen Rundtouren möglich, den Start an einen beliebigen Ort der Strecke zu legen.
Länge: 28,8
Abstieg: 491
436
250
Schwierigkeit: leicht
Waldeck
Uferstraße
51° 12' 28.5"
9° 0' 19.1"
Waldeck
Alte Dorfstraße 1a
51° 12' 31.2"
9° 0' 19.5"
Kontaktadresse:
Edersee Touristic GmbH Hemfurther Straße 14 34549 Edertal-Affoldern
Schon die Anfahrt mit dem Auto ist ein besonderes Erlebnis
Dann nämlich, wenn vor Ihnen die Edertalsperre zwischen den Bergen auftaucht. Ein imposantes aus Stein gemauertes Bauwerk von 400 m Länge und 47 m Höhe, welches von 1908 bis 1914 erbaut wurde. Dahinter erstreckt sich ein 27 km langer und knapp 200 Mio. cbm fassender Stausee. Der Ausgangspunkt des folgenden Radreiseberichts ist Waldeck-West, welches unterhalb von der mittelalterlichen Burganlage „Schloss Waldeck“ liegt, dem ehemaligen Sitz der Grafen von Waldeck, die diesem wunderschönen Landstrich und der Burg den Namen gaben. Direkt an den Edersee grenzt der seit 2011 zum UNESCO Weltnaturerbe zählende Nationalpark "Kellerwald-Edersee". Ein Rotbuchen-Urwald mit einer Fläche von kapp 6.000 Hektar.
Ein Parkplatz ist schnell gefunden und die Räder werden abgeladen. Noch ein kurzer Gang durch den „Park der Sinne“ mit Installationen für „Hören“, „Sehen“ und „Fühlen“ sowie einem Abenteuerspielplatz für die Kleinen gibt uns ein wenig Entspannung vor der knapp 55 km langen Tour auf dem Ederseeradweg (ER) rund um den See. Wir starten am „Infopoint“ des Touristikbüros von Waldeck am Edersee und fahren auf dem in 2006 angelegten Radweg, vorbei an dem Gedenkstein für das 1914 im Edersee versunkenem Dorf „Berich“ (im Herbst tauchen, je nach Wasserstand, die Grundmauern von drei im See versunkenen Ortschaften, eine Brücke und das Modell der Edertalsperre auf) nach Nieder-Werbe. Hier gilt es für Gruppen mit Kindern und Jugendlichen die erste Hürde zu nehmen: Weiterfahren oder zur Sommerrodelbahn. Auch uns Erwachsene reizt es natürlich mit dem Schlitten den Hang hinunter zu gleiten, aber wir bleiben unserem Vorhaben treu und fahren weiter in Richtung der Halbinsel „Scheid“, einem Wochenendhaus- und Camping Domizil. Zu Beginn fehlen hier noch ca. 600 m Radweg, die wir über die mäßig befahrene Uferstraße zurücklegen.
Bisher sind wir auf Teerbelag gefahren und haben, umgeben von Wald auf der einen Seite und dem See auf der anderen, eine leichte Strecke hinter uns gelassen. Jetzt ca. 1 km vor Scheid führt uns der Radweg eine Steigung hinauf durch den Wald in Richtung Basdorf. Es ist eine der wenigen Steigungen auf diesem Radweg ER. Auf der Höhe vor Basdorf angelangt, befinden wir uns auf freiem Feld und es geht leicht bergab auf dem auch hier noch geteerten Radweg in das Dorf. Nach kurzer Pause im Kutscherhus, einer der vielen am ER befindlichen Gaststätten, geht die Fahrt weiter, vorbei an dem Gedenkstein für den Ort „Asel“, welcher bei dem Bau der Edertalsperre im Stau-becken abgebaut wurde und auf einer Anhöhe oberhalb des Staubeckens wieder errichtet wurde. Im Herbst bei Wassertiefstand des Sees, so haben wir uns sagen lassen, taucht die alte Brücke über den Flusslauf aus den Fluten auf, und man kann diese dann zur Abkürzung der Strecke benutzen. Bei Wasserhochstand verkehrt hier eine Fähre, die man durch Anschlagen eines Sägeblattes anfordern kann.
Wir folgen aber weiter dem ER, vorbei an der Jugendherberge „Hohe Fahrt“ auf befestigtem (Fahrrad-) Waldweg nach Herzhausen am Anfang des Edersees. Hier befindet sich das Informations-Zentrum des Buchenwald Nationalparks Kellerwald-Edersee. Diesem sollte man einen Besuch abstatten und durch die informative Ausstellung gehen und abschließend die einem oft verborgene Naturwelt per 4D-Sinnefilm erleben. Allerdings muss man für den Besuch mind. 2 Std. einkalkulieren, was wir in Anbetracht der Zeit auf den nächsten Tag verschieben. Knapp die Hälfte der Strecke haben wir hinter uns gelassen und wir fahren nun zwischen dem Edersee und dem Nationalpark zunächst auf einer wenig befahrenen Landstraße nach Asel-Süd. Ab hier führt ein gut befestigter Rad- und Fußweg abseits von Straßenverkehr durch Ruhe und Abgeschiedenheit. Intensiver kann man Natur kaum erleben. Immer wieder laden kleine Plätze zum Verweilen und zum Picknick ein. Unser nächstes Etappenziel ist die Fischerhütte in Rehbach.
Wir fahren also entlang des Sees über den Campingplatz bei Bringhausen (auch hier kann man per Fähre das andere Seeufer und damit Scheid erreichen oder sich mit der Personenschifffahrt zurück nach Waldeck West bringen lassen) zu unserer geplanten Raststation. Ein Salat und ein kühles Getränk tun uns jetzt gut und wir genießen den Blick über den kleinen Hafen auf den regen Segelbootverkehr und die gelegentlich vorbeifahrenden modernen Fahrgastschiffe. Dann geht es weiter unterhalb des Baumkronenpfades und vorbei an dem im Wald befindlichen Kletterpark zur Edertalsperre. Auch hier bieten sich uns einladende Einkehrmöglichkeiten, die wir aber nicht nutzen, sondern wir fahren über den geteerten Uferradweg zurück nach Waldeck-West. Hier noch ein Eis und ab in die bereits vorgebuchte Unterkunft direkt am See.
Länge: 50,9
Abstieg: 1.454
399
231
Schwierigkeit: schwer
Waldeck
Ederseerandstraße
51° 12' 4.0"
9° 2' 54.9"
Waldeck
Ederseerandstraße
51° 12' 4.0"
9° 2' 54.9"
Kontaktadresse:
Edersee Touristic GmbH Hemfurther Straße 14 34549 Edertal-Affoldern
Ca. 45 km des Radwegs verlaufen auf der ehemaligen Bahntrasse von Wölsendorf nach Schönsee. Die Oberfläche besteht überwiegend aus einer mit Sand und feinem Splitt befestigten Fahrbahn. Kurze Abschnitte sind auch mit Asphalt befestigt. Der Radweg beginnt inmitten der historischen Altstadt von Nabburg am Tourismuszentrum Oberpfälzer Wald/Landkreis Schwandorf, führt über das idyllische Tal der Schwarzach weiter in das liebliche, verträumte Murrachtal durch traditionell bäürliche Kulturlandschaften vorbei an malerischen historischen Orten wie Oberviechtach und Schönsee. Baudenkmäler wie die Burgruine Haus Murach bereichern die Fahrt auf dem familienfreundlichen Radweg.
Auf tschechischer Seite verläuft der Radweg auf Feld- und Waldwegen sowie wenig befahrenen Nebenstraßen 30 km bis nach Horsovsky Tyn (Bischofteinitz). Von Wölsendorf bis Zangenstein führt der Bayerisch Böhmische Freundschaftsweg auf der Trasse des Schwarzachtal-Radwegs, von Schönsee bis Schwarzach an der bayerisch-böhmischen Grenze auf der Trasse des Grünes Dach Radwegs. In Bayern ist der Radweg durch ein weißes Schild mit grünem Fahrrad und Abkürzung Fr für Freundschaftsweg sowie dem Y-Logo auf blaüm Grund gekennzeichnet. In Tschechien ist der Radweg durch ein gelbes Schild mit der Nummer 2141 beschildert.
Länge: 50,1
Abstieg: 496
668
363
Schwierigkeit: mittel
Nabburg
Ledererweg
49° 27' 22.0"
12° 10' 59.4"
Schönsee
Dietersdorfer Straße
49° 31' 0.6"
12° 33' 4.8"
Kontaktadresse:
Tourismuszentrum Oberpfälzer Wald Landkreis Schwandorf Obertor 14 92507 Nabburg
Der Donau-Regen-Radweg führt ohne größere Steigungen auf einer ehemaligen Bahntrasse von Miltach, wo er vom Regental-Radweg abzweigt, bis nach Bogen zum Donauradweg. Die wassergebundene Fahrbahndecke ist sehr gut befahrbar. Familienfreundlichkeit steht also an erster Stelle. Knapp 40 km Radwanderfreuden in reizvoller Landschaft mit vielen Einkehrmöglichkeiten.
Länge: 39
Abstieg: 582
528
320
Schwierigkeit: mittel
Miltach
Regentalradweg
49° 9' 31.6"
12° 46' 17.3"
Bogen
Stadtplatz 4
48° 54' 32.1"
12° 41' 34.4"
Kontaktadresse:
Tourismuszentrum Oberpfälzer Wald Landkreis Schwandorf Obertor 14 92507 Nabburg
Ab Stadtgrenze Regensburg auf alter Bahntrasse bis Falkenstein durch reizvolle Bach- und Hüuegellandschaft (auch mit Ferien- und Wochenend-Radlbus). Vom Hochpunkt "Wald" Querungsmöglichkeit (5 km) über verkehrsarme Gemeindestraßen, steil hinunter, vorbei an Barockklosterkirche Reichenbach (Behindertenwerkstaetten) zum Regental-Radweg. Ebene Kieswege (Bahntrasse Richtung Falkenstein stetig leicht steigend), verkehrsarme bituminös befestigte Gemeindestraßen.
Länge: 44,2
Abstieg: 512
618
328
Schwierigkeit: mittel
Regensburg
Weiße-Lamm-Gasse 1
49° 1' 15.1"
12° 5' 51.6"
Falkenstein
Krankenhausstraße
49° 5' 53.8"
12° 29' 18.9"
Kontaktadresse:
Tourismuszentrum Oberpfälzer Wald Landkreis Schwandorf Obertor 14 92507 Nabburg
Tourenfahrer wird es erfreün, dass der Festspiel-Radweg abseits viel befahrener Straßen durch dünn besiedeltes und waldreiches Gebiet nach Cham führt. Allerdings erfordern die sanften Bergauslaeufer des Vorderen Bayerischen Waldes ein wenig Kondition. Der Schwierigkeitsgrad ist jedoch durchaus im "grünen" Bereich, da die Anstiege allesamt relativ kurz sind.
Länge: 25,6
Abstieg: 609
619
363
Schwierigkeit: leicht
Falkenstein
Krankenhausstraße
49° 5' 53.9"
12° 29' 17.5"
Cham
Cham-West
49° 13' 1.5"
12° 39' 30.7"
Kontaktadresse:
Tourismuszentrum Oberpfälzer Wald Landkreis Schwandorf Obertor 14 92507 Nabburg
Der Marienthal-Radweg ist das Verbindungsstück zwischen den beiden Fernradwegen Naabtal-Radweg und Regental-Radweg. Der Weg startet in der Stadt Burglengenfeld an der Pithiviers-Brücke nahe dem Marktplatz von Burglengenfeld. Vorbei am Oberpfälzer Volkskundemuseum und der Burg Lengenfeld führt der Weg über waldreiche Landschaft in das naturbelassene Regental. Hoch über dem Fluss liegt die berüchtigte Burg Stockenfels, die eine der drei Gemäür des "Magischen Geisterdreiecks“ ist. Hierzu gehören auch das Schloss Stefling und die Burg Hof am Regen. über Waldwege führt die Radtour hinunter an den Fluss Regen und trifft hier auf den Regental-Radweg.
Länge: 17,2
Abstieg: 251
430
345
Schwierigkeit: leicht
Burglengenfeld
Auf der Wieden
49° 12' 38.7"
12° 2' 13.4"
Nittenau
Regentalstraße
49° 12' 47.3"
12° 11' 54.2"
Kontaktadresse:
Tourismuszentrum Oberpfälzer Wald Landkreis Schwandorf Obertor 14 92507 Nabburg
Sportlich durch den Oberpfälzer Wald mit historischem Hintergrund: Freilandmuseum und mittelalterliche Burgen laden zum Besuch ein.
Beim Bahnhof in Untersteinbach startet der Pfreimdtal-Radweg. Die Tourenstrecke führt durch die Orte Pfreimd, Trausnitz, Böhmischbruck, Moosbach, Waidhaus und Eslarn zum Grenzübergang Tillyschanz. Von Pfreimd bis Lohma geht es dem idyllischen Flusslauf der Pfreimd entlang. Herrliche Naturlandschaften versüßen Ihnen die Fahrt durch das Pfreimdtal. Den Streckenabschnitt Lohma bis Eslarn radelt man auf dem familienfreundlichen Bockl-Radweg.
Länge: 58
Abstieg: 1.008
588
369
Schwierigkeit: schwer
Pfreimd
Iffelsdorf
49° 29' 49.6"
12° 10' 14.8"
Jihozápad (CZ)
197
49° 35' 3.1"
12° 34' 35.5"
Kontaktadresse:
Tourismuszentrum Oberpfälzer Wald Landkreis Schwandorf Obertor 14 92507 Nabburg
Bei diesem Tagesausflug lernen Sie die Region rund um die Kreisstadt Euskirchen am Rande der Nordeifel mit einigen außergewöhnlichen Sehenswürdigkeiten, zahlreichen Wasserburgen und Bächen kennen. Genießen Sie drei Pausen, bei denen Sie je ein Gastgeber der Region mit einer kulinarischen Köstlichkeit überraschen wird, so dass während der Tagestour immer schon die Vorfreude auf die nächste Einkehr wächst. Das Symbol der Wasserburgenroute begleitet Sie auf dem ersten Teil der Tour, die durch die Bördelandschaft rund um den Westen der Kreisstadt führt und entsprechend eben ist, ab dem östlich gelegenen Ort Schweinheim beginnt der Anstieg zum Naherholungsgebiet rund um die Steinbachtalsperre.
Im Schlussspurt geht es entlang der Erft auf dem Erft-Radweg zurück nach Euskirchen. Info: Diese Tour muss mind. fünf Tage vor Fahrtantritt bei der Nordeifel Tourismus GmbH gebucht werden. Die Buchung ist sowohl für Einzelpersonen als auch für kleinere Gruppen möglich. Preis: 32,50 Euro pro Person inkl. 3-Gang-Menü und aufgeführter Getränke, Radwanderkarte. Nähere Informationen zu dieser Tagespauschale und weiteren Radarrangements finden Sie unter www.nordeifel-tourismus.de.
Der Achental-Radweg führt Sie auf abwechslungsreicher Routenführung abseits verkehrsreicher Straßen ohne größere Steigungen durch das Tal der Tiroler Ache. Eine intakte Kulturlandschaft mit zahlreichen Naturschutzgebieten und viele kleinere und größere Kulturdenkmäler sind entlang des Weges zu entdecken. Für das leibliche Wohl sorgen die mannigfaltigen Einkehrmöglichkeiten in den Ortschaften, die am Weg liegen. Erradeln Sie sich das Achental!
Von Marquartstein geht es zunächst an der rechten Uferseite der Tiroler Ache in Richtung Süden. Am Berghang oberhalb liegt die Burg Marquartstein – der kleine Ort war Jahrhundertelang Sitz der Gerichtsbarkeit im Tal. Der Radweg führt ein kurzes Stück an der Tiroler Ache entlang, bevor er ins Ortszentrum von Unterwössen abbiegt. Sehenswert hier die Pfarrkirche st. Martin. In der Folge umrundet der Achental-Radweg den Segelflugplatz südlich von Unterwössen, um im Anschluss die Ache in Richtung des Ortes Raiten zu überqueren. Zwischen dem Buchberg, einem Höhenrücken im Achental und dem Naturschutzgebiet Mettenhamer Filze führt der Weg im Schatten großer Bäume entlang. Die Mettenhamer Filze ist als annähernd unzerstörtes Hochmoor ein Naturjuwel des Achentals. Streuwiesen mit zahlreichen Orchideenarten umgeben das Hochmoor.
Der Achental-Radweg führt im Anschluss direkt an der Tiroler Ache entlang zum Schlechinger Ortsteil Ettwnhausen. Majestätisch thront der Geigelstein im gleichnamigen Naturschutzgebiet als höchster Gipfel über dem Achental. In Ettenhausen erreicht der Radweg seinen südlichsten Punkt und kehrt nun nach Norden um. In Schleching ist die barocke Dorfkirche St. Remigius sehenswert, danach führt der Weg nach Mühlau und Mettenham. Hinter Mettenham liegt das Naturbad Zeller See unweit des Radwegs, der im Anschluss ein zweites Mal den Ort Raiten berührt, bevor er nordwärts durch das Naturschutzgebiet Lanzinger- und Süssener Moos führt. Mehrere kleine Moore liegen eingebettet in eine hügelige Landschaft, die am Ende der letzten Eiszeit von einem gewaltigen Bergsturz geformt wurde. Die Gesteinsmassen stammen Vom Hang oberhalb der Marquartsteiner Burg.
Nach der bewaldeten Hügellandschaft geht es durch Piesenhausen über Wiesen und Felder in Richtung Grassau. Der größte Ort des Achentals war jahrhundertelang das geistliche Zentrum des Tals, die sehenswerte Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt Mutterkirche für zahlreiche Filialkirchen im gesamten Tal. Der Radweg führt im Anschluss am Rand des Naturschutzgebiets Kendlmühlfilzen entlang. Die Kendlmühlfilzen zählen zu den größten Hochmooren Bayerns und sind durch großflächigen Torfabbau stark verändert worden. Im heutigen Naturschutzgebiet darf die Natur wieder selbst Hand anlegen. An ihrem Rand gelegen ist auch eine ehemalige Solepumpstation der ersten Pipeline der Welt. Bereits im 17. Jahrhundert gelang es, gelöstes Kochsalz (die Sole) von Berchtesgaden und Reichenhall in Holzrohren zu den Salinen im Alpenvorland zu transportieren. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Leitung bis Rosenheim erweitert und das Pumphaus zwischen Grassau und Rottau erreichtet. Heute beherbergt es ein sehenswertes Museum zur Technikgeschichte der Soleleitung sowie einen naturwissenschaftlichen Teil zum Leben im Hochmoor. Ein Moorerlebnispfad mit Aussichtsplattform und Moorspielplatz ergänzt das Museumsensemble.
Nach dem kleinen Ort Rottau führt der Achental-Radweg zwischen den Naturschutzgebieten Kendlmühlfilzen und Rottauer Filzen zum Torfbahnhof. Die ehemalige Verladestation des industriell abgebauten Torfes beherbergt heute ein Museum zur Industriegeschichte der Moornutzung in Bayern. Danach geht es die Anhöhe des Westerbuchberges hinauf und auf seiner Nordseite weiter nach Übersee. Beeindruckend ist die Pfarrkirche St. Nikolaus im neugotischen Stil. Der gewaltige Backsteinbau wird auch als Dom des Achentals bezeichnet. Beim Ortsteil Feldwies unterquert man die Autobahn und gelangt kurz darauf an das Ufer des Chiemsees. Der Achental-Radweg dreht eine Ehrenrunde am Chiemsee und wendet sich für eine kurze Strecke wieder nach Süden. Vorbei am Naturschutzpavillion des Landesbunds für Vogelschutz geht es nach Moosen, wo der Radweg wieder auf die Tiroler Ache trifft. Wer zurück nach Marquartstein möchte, folgt dem Achdendamm nach Süden. Der Normalweg führt ebenfalls auf dem Achendamm weiter flussabwärts.
Der Radweg führt nun mitten durch das Naturschutzgebiet „Mündung der Tiroler Achen“. Der Alpenfluss bildet bei deiner Mündung in den Chiemsee das letzte unberührte Binnendelta Mitteleuropas aus und ist ein Naturjuwel ersten Ranges. Gleichzeitig verlandet der Chiemsee dadurch allmählich. Sichtbarstes Zeichen dafür ist der Ort Grabenstätt, der vor wenigen jahrhunderten noch am Chiemsee-Ufer gelegen war. In Grabenstätt wendet sich der Weg wieder nach Süden und führt am Naturschutzgebiet Bergener Moos vorbei zum Ort Bergen. An mehreren Stellen eröffnet sich ein grandioses Bergpanorama mit den Gipfeln der Chiemgauer Alpen – Hochfelln und Hochgern auf der Ostseite des Tals, Geigelstein, Hochplatte und Kampenwand auf der westlichen Seite. Von Bergen aus geht es dann am Südrand von Bergener Moos und Egerndacher Filze entlang nach Staudach, wo der Achental-Radweg wieder auf die Tiroler Ache stößt und ihr flussaufwärts bis zum Ausgangspunkt Marquartstein folgt.