Havel-Radweg Etappe 6
- Kategorie Touren: Radfernweg
- Havel-Radweg Etappe 6
- Keywords: 14712 Rathenow,14715 Havelaue,14715 Schollene,19322 Rühstädt,19336 Legde/Quitzöbel,19336 Bad Wilsnack,39524 Kamern,39539 Havelberg,39539 Werben (Elbe),39615 Werben (Elbe),Havelland,Brandenburg,Landkreis Havelland,Deutschland,Radfernweg Etappe,Havel-Radweg Etappe,ID3666
- GPX-Track Karte: images/deutschland/rad/radfernwege/havel_radweg/06_etappe_6/havel_radweg_etappe_6.gpx
- Start: Rathenow
- Ziel: Gnevsdorf
- Auszeihnung / Plakette:
- Haupttext:
Grenzenlose Naturlandschaften zwischen Brandenburg und Sachsen-Anhalt
Zwischen Rathenow und Gnevsdorf verläuft die letzte Etappe auf dem Havel-Radweg. Auf 67 Kilometern entdecken die Radwanderer noch einmal die wunderbare Flussniederung und ihre facettenreiche Landschaft. Sie besuchen kleine Orte und Städtchen, bevor sie Gnevsdorf erreichen und miterleben, wie an der Landesgrenze zwischen Brandenburg und Sachsen-Anhalt die Havel in die Elbe mündet.
Naturschutz im Zeichen der Zeit
Kurz vor Schollene überqueren die Radwanderer die Landesgrenze zum ersten Mal. Sie fahren durch den Naturpark Westhavelland vorbei am Schollener See und erreichen den etwa 660 Hektar großen Gülper See. Er ist bekannt als Vogelparadies, das seit 2010 unter dem Schutz des NABU steht und – mit der Auszeichnung von 1967 – zu den ältesten Naturschutzgebieten Deutschlands zählt.
- Sub Text:
Es ist europaweit von Bedeutung als Rast-, Nahrungs- und Brutgebiet für Wat- und Wasservögel, die regelmäßig zu Zehntausenden die Region besuchen. Mit Stremel und Jederitzer Holz schließen sich zwei weitere bedeutende Naturschutzgebiete an. Ersteres ist etwa 362 Hektar groß und Teil des Biosphärenreservates Mittelelbe. Ebenso wie das Jederitzer Holz, das sich südlich der Havel erstreckt und knapp 330 Hektar umfasst. Hier lebt eine der ältesten Graureiherkolonien des Landes.
Von Hansestädten und Sehenswürdigkeiten auf dem Havel-Radweg
Die Hansestadt Havelberg bildet den nächsten Zwischenstopp auf dem Havel-Radweg. Sie grenzt an die Landkreise Havelland, Ostprignitz-Ruppin und Prignitz. Man geht davon aus, dass erste Siedler sich im 7. Jahrhundert niederließen. Havelberg gehörte zum Erzbistum Magdeburg und war im 10. Jahrhundert Bischofssitz. Im Jahr 1170 wurde der Havelberger Dom geweiht und knapp zweihundert Jahre später (1359) wurde Havelberg Mitglied der Hanse. Radtourer, die gerne auf historischen Pfaden wandeln, besichtigen oberhalb der Innenstadt den Dom und werfen einen Blick auf den Salzmarkt, das Beguinenhaus und das Rathaus. Alljährlich Anfang September findet der Pferdemarkt statt. Er ist der größte seiner Art in Europa, und regelmäßig besuchen mehr als 100.000 Besucher dieses spektakuläre Ereignis. Der Havel-Radweg neigt sich nun dem Ende zu, denn nur noch wenige Kilometer fehlen bis zur Mündung der Havel in die Elbe. Vorbei an der Hansestadt Werben erreichen die Radtourer schließlich Gnevsdorf, wo sich beide Flüsse auf dem Weg in die Nordsee vereinen.
- Länge: 66,9
- Abstieg: 414
- 50
- 21
- Schwierigkeit: mittel
- Rathenow
- Genthiner Straße
- 52° 35' 56.6"
- 12° 17' 45.6"
- Gnevsdorf
- Gnevsdorfer Dorfstraße 3
- 52° 54' 31.6"
- 11° 52' 47.9"
- Wegmarkierung:
- Anreiseplanung URL: Website öffnen
Deutschland, Brandenburg, Havelland, Landkreis Havelland, 14712 Rathenow, 14715 Havelaue, Radfernweg Etappe, Havel-Radweg Etappe, 39539 Havelberg, 39615 Werben (Elbe), 14715 Schollene, 19322 Rühstädt, 19336 Legde/Quitzöbel, 39524 Kamern, 39539 Werben (Elbe), 19336 Bad Wilsnack
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